Zum 200. Geburtstag von Karl Marx

ging die diesjährige LiteraTour der Grabbe-Gesellschaft nach Trier. Bei herrlichem Frühsommerwetter, besten Moselweinen und vielen Informationen rund um die Person und das Werk des Jubilars hat die Reisegruppe, die aus Mitgliedern der Grabbe-Gesellschaft, der Nieheimer Peter-Hille-Gesellschaft und dem Lippischen Heimatbund bestand, vier wunderbare und intensive Tage erlebt. Dabei wurde der Bogen von der Frühindustrialisierung hin zur Digitalisierung geschlagen und Antworten auf die Frage gesucht, was Marx mit dem Marxismus zu tun hat. Deutlich wurden auch die verschiedenen Facetten in der Persönlichkeit Marx‘, den man überwiegend als Verfasser des Werks Das Kapital sowie des Kommunistischen Manifests kennt.

Die Stadt Trier feiert ihren berühmten Sohn noch bis Oktober 2018 mit Ausstellungen im Karl-Marx-Haus, dem Rheinischen Landesmuseum, dem Simeon-Museum und dem Dom-Museum. Letzteres hat seinen Schwerpunkt beim Thema Veränderungen durch die Digitalisierung in der Arbeitswelt. Die Ausstellungen ergänzen sich zu einem runden Gesamtbild von Karl Marx und seiner (revolutionären) Zeit.